Montag, 19.01.2015, 13:27 Uhr, „THL2 / LKW-PKW / mehrere Personen eingeklemmt"

Nach DZ-Pressemeldung sind bei einem Unfall zwischen Lauingen und Veitriedhausen am Montagnachmittag, 19.01.2015 zwei junge Frauen leicht verletzt worden. Ein 18-Jähriger war um 13.20 Uhr mit seinem Traktor auf der Staatsstraße 2025 von Lauingen Richtung Veitriedhausen unterwegs. 500 Meter vor dem Ort wollte er nach links in einen Feldweg abbiegen. Im gleichen Moment setzte eine 19-jährige Autofahrerin zum Überholen an. Sie konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit ihrem Kleinwagen frontal in die linke hintere Seite des Traktors. Durch den Aufprall brach die Hinterachse des Traktors, der dadurch das linke Hinterrad verlor. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurden durch den Zusammenstoß beide Fahrzeuge nach links an den Fahrbahnrand und einen angrenzenden Acker geschleudert. Dort blieben sie ineinander gekeilt stehen. Der 18-jährige Traktorfahrer blieb unverletzt. Er begab sich vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die 19-Jährige und ihre 18-jährige Beifahrerin waren in dem total beschädigten Kleinwagen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie zogen sich leichte Verletzungen zu, und wurden vorsorglich zur Behandlung in die Krankenhäuser nach Dillingen und Günzburg gebracht. Der entstandene Schaden beläuft sich auf insgesamt rund 15.000 Euro. Am Unfallort waren die Feuerwehren aus Lauingen, Veitriedhausen, Haunsheim, Unterbechingen und Gundelfingen im Einsatz. An der Unfallstelle mussten wegen auslaufendem Öl mehrere Kubik Erdreich ausgebaggert und entsorgt werden. Die Staatsstraße war ca. dreieinhalb Stunden gesperrt.

Unsere Feuerwehr wurde um 13:27 Uhr zu dem Unfall auf die Staatsstraße alarmiert. Wir fuhren mit drei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften die Einsatzstelle an und unterstützten die Lauinger Kollegen bei der Personenrettung. Wir stellten den hydraulischen Rettungssatz unseres HLF in Bereitstellung und begannen mit der Sicherung des auf den Kleinwagen gekippten Traktors mittels Greifzug. Nach rettungsdienstlicher Versorgung der Unfallbeteiligten rückten wir von der Unfallstelle ab, so dass wir gegen ca. 15:00 Uhr wieder einsatzbereit am Gerätehaus zurück waren.