Donnerstag, 09.04.2015, 18:19 Uhr, „B3-Person / Brand Wohnhaus / Person in Gefahr“

Für unsere FF Gundelfingen war es an diesem Tag bereits der zweite Brandeinsatz in dem Bebauungsgebiet “Am Bühl“. Gegen ca. 18.15 Uhr ging der Notruf bei der Integrierten Leitstelle Augsburg ein, dass in Gundelfingen „Am Bühl“ ein Wohnhaus brennt. Aufgrund des Meldebildes und evtl. erforderlicher Personenrettung wurde gleich die Drehleiter der Feuerwehr Lauingen mitalarmiert. Beim Eintreffen unserer Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es sich um einen Kellerbrand in einem, im Umbau befindlichen, Wohnhaus handelt – der im Keller vermutete Handwerker hatte jedoch vor Brandausbruch die Baustelle verlassen. Dichte Ruß und Qualm quoll aus den Kellerschächten sowie bereits aus den Dach, so dass eine Durchzündung des gesamten Gebäudes zu befürchten war. Sicherheitshalber wurde die Drehleiter der FF Lauingen in Stellung gebracht. Um das Feuer im Keller löschen zu können, musste die äußere Kellertür aufgebrochen werden. Unter Einsatz von Atemschutz und mittels Wärmebildkamera konnte der Brandherd aufgespürt und das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die in den Kellerräumen eingelagerten Ausbaumaterialien sowie einige Werkzeugmaschinen waren zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits weitgehend verbrannt und das gesamte Bauwerk von UG bis DG stark verrußt. Zur Brandbekämpfung waren u.a. sechs Atemschutzgeräteträger unter Umluft-unabhängigen Pressluftatmern, ein C-Hohlstrahlrohr, zwei Überdrucklüfter sowie eine Steckleiter eingesetzt. Die Löschwasserversorgung aus dem städtischen Hydrantennetz wurde durch die Feuerwehr Echenbrunn sichergestellt – ebenso die Absperr- und Verkehrslenkungsmaßnahmen im Bereich des Einsatzobjektes. Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen der beteiligten Feuerwehren vor Ort. Neben KBI und VGem-Kreisbrandmeister standen auch Rettungsdienst und Notarzt bereit. Nach Beendigung des ca. zweieinhalbstündigen Brandeinsatzes war das Feuer nicht nur gelöscht, sondern das Haus auch belüftet. Gegen ca. 20.45 Uhr waren unsere Einsatzmittel einsatzbereit im Gerätehaus zurück. Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache ergaben, dass wahrscheinlich Trennschleif-Arbeiten für den Brandausbruch verantwortlich sind – der dabei entstandene Funkenflug entzündete vermutlich im Kellerraum gelagerte Styroporplatten. Nach ersten polizeilichen Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf bis zu 15.000 Euro