Donnerstag, 21.09.2017, 18:50, Kellerbrand

Zu einem Kellerbrand wurden die Feuerwehren aus Gundelfingen und Peterswörth am Abend des 21. Septembers alarmiert. Eine Bewohnerin bemerkte einen Brandgeruch im Keller und alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Feuerwehren konnte eine mittelstarke Verrauchung festgestellt werden, Personen waren zu diesem Zeitpunkt keine mehr im Gebäude.

Unverzüglich wurde ein Löschangriff vorbereitet und eine Wasserversorgung erstellt. Die Erkundung durch den ersten Angriffstrupp des HLF´s ergab einen Brand im Bereich einer Hackschnitzelanlage der jedoch aufgrund der örtlichen Gegebenheiten von der Feuerwehr zunächst nicht erreichbar war. Nach Rücksprache mit dem Eigentümer konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es sich um eine Strohhackschnitzelanlage handelte. Der Lagerbunker war randvoll befüllt mit Hackschnitzel. Zusätzlich waren den Hackschnitzeln ein Brandkalk beigemischt, so dass ein Löschen mit Wasser nicht möglich war. Zur Brandbekämpfung musste der Bunker von der Feuerwehr durch den Einsatz einer Rettungssäge geöffnet und komplett geräumt werden. Hierzu waren mehrere Atemschutztrupps im Einsatz. Zum Leeren des Bunkers wurde eine Fachfirma an die Einsatzstelle geordert, die das Brandgut aus dem Bunker saugen konnte. Die Hackschnitzel wurden auf ein nahegelegenes Feld gebracht. Nachdem der Lagerbunker geräumt war, konnte die Brandbekämpfung im Bereich der Förderschnecke durch den Einsatz mehrer CO2-Löscher fortgesetzt werden. Hierzu mussten erneute Teile der Anlage demontiert werden. Zur Unterstützung der Feuerwehren wurde die Feuerwehr aus Haunsheim mit weiteren Atemschutzgeräteträgern alarmiert.

Zwei Bewohner erlitten bei dem Brand eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden mit dem Rettungsdienst in eine umliegende Klinik zur Überwachung gebracht.

 

Die Feuerwehr Gundelfingen war mit dem ELW, HLF, TLF, DLK und dem GWL im Einsatz. Einsatzende für die 29 Einsatzkräfte war nach knapp 4 Stunden.