Vereinsausflug 2014

Am Sonntag, den 14.09.2014, fand wieder unser im 2-Jahres-Rhythmus stattfindende Vereinsausflug statt. Dieser führte uns diesmal in die Region um Neckarsulm.

 

Als erstes Tagesziel fuhr die 40-köpfige Gruppe um „Reiseleiter“ Karlheinz Thurnwald zum Neumühlsee in Waldenburg. Dort starteten wir mit unserem traditionellen Weißwurstfrühschoppen, mit dem unser Vereinsausflug immer startet und auf den sich alle Teilnehmer stets besonders freuen. Als besonderes „Highlight“ gab es im Landgasthof Neumühle ein reichhaltiges Kuchenbuffet zu bestaunen, u.a. mit einer ca. 20 cm hohen Schwarzwälder Kirschtorte, welche bei Einigen das Wasser im Mund zusammenlaufen lies. Allerdings leider vergeblich, da das Buffet immer erst Nachmittags eröffnet wird.

 

180 Meter in die Tiefe

 

Nach kurzer Fahrt ging es dann vom Neumühlsee zum Salzbergwerk in Bad Friedrichshall.

Mit dem Aufzug fuhren wir dann innerhalb von wenigen Sekunden in den Stollen auf 180 Meter Tiefe hinab. Dort „Unter Tage“ konnte so einiges bestaunt werden: Kleine Gänge abwechselnd mit riesigen, beinahe unendlichen Hallen sowie allerlei Fahrzeugen und technisches Gerät welches zum Salzabbau benötigt wurde. Sogar ein Feuerwehrauto (LF16, Baujahr 1970) gab es zu sehen. Desweiteren gab es eine Ausstellung über die Zwangsbeschäftigten die während der NS-Zeit dort unter menschenverachtenden Bedingungen arbeiten mussten, was doch sehr zum Nachdenken anregte.

 

Feuerwehr besucht Feuerwehr

 

Als nächsten Programmpunkt steuerten wir die Freiwillige Feuerwehr Neckarsulm an, die an diesem Sonntag einen Tag der offenen Tür veranstaltete. Wie beinahe selbstverständlich bekamen wir von den Neckarsulmer Kameraden eine Führung durch ihr Feuerwehrgerätehaus und einen Einblick über deren täglichen Feuerwehrdienst mit beinahe 300 Einsätzen im Jahr.

An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal für den netten Empfang bei den Kameraden bedanken. Einfach Spitze !

 

Mittelalter pur

 

Nur wenige Kilometer von Neckarsulm entfernt liegt Bad Wimpfen am Neckar. Die Stadt war einst mittelalterliche Stauferpfalz, später Freie Reichsstadt und von 1803 bis 1945 hessische Exklave. Als besonderes Baudenkmal in Bad Wimpfen kann man den 53 m hohen Blauen Turm besichtigen, auch wir ließen es uns nicht nehmen, den Ausblick von dort oben zu genießen. Beim anschließenden Stadtrundgang liefen wir durch die vielen romantischen Gassen der Altstadt welche mit Fachwerkhäusern nur so gespickt sind.

 

Zum Ausklang unseres durchweg gelungenen Tages ging es nach Aalen-Attenhofen ins Gasthaus „Frische Quelle“ wo wir den Tag noch mal Revue passieren lassen und uns von den „Strapazen“ erholen konnten. Gegen 22 Uhr waren wir dann wieder in Gundelfingen.

 

Danke

 

Der Dank aller Teilnehmer gilt unserem Kamerad Karlheinz Thurnwald und seiner Frau Maresa, die unseren Ausflug wieder in bewährter Weise perfekt organisiert und geplant haben.