ADAC, Michelin und Opel leisten Beitrag zur Verkehrserziehung an Schulen: „Hallo Auto" zu Besuch an der Gundelfinger Mittelschule Am Schlachtegg

 

Das Programm „Hallo Auto" trägt wesentlich dazu bei, Schülerinnen und Schüler – vor allem der fünften Jahrgangsstufe – kritische Situationen im alltäglichen Straßenverkehr zu verdeutlichen. Sie sollen Unfallgefahren erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig reagieren.

 

In je zwei Schulstunden hatten kürzlich Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Mittelschule bei dem interaktiven Verkehrsunterricht "Hallo Auto" auf dem Gundelfinger Stadionparkplatz die Gelegenheit, reale Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben. Mit dem ausgebildeten Moderator des ADAC, Dieter Trachte und ihren Klassenlehrerinnen, Judith Wieser und Emanuela Linder lernten die Kinder vor allem durch praktische Übungen und Demonstrationen. Sie erlebten den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg, auch in Abhängigkeit von verschiedenen Fahrbahnzuständen, und konnten so den Anhalteweg von Fußgängern und Fahrzeugen besser einschätzen. Die Freiwillige Feuerwehr Gundelfingen sicherte den Durchführungsort und simulierte mit Hilfe des Tanklöschfahrzeuges die für die Fahrversuche notwendige regennasse Fahrbahn.

 

Als Mitfahrer im ADAC-Aktionsauto lernten die Schülerinnen und Schüler bei einer Vollbremsung die lebensrettende Bedeutung der ordnungsgemäßen Sicherung im Fahrzeug kennen.

 

Die Aktion „Hallo Auto" wird mit finanzieller Unterstützung der Michelin Reifenwerke KGaA durchgeführt. Die Aktionsautos werden von der Opel AG zur Verfügung gestellt. Lt. ADAC-Pressemeldung nehmen pro Jahr bundesweit rund 180.000 Schülerinnen und Schüler an diesem Programm teil. (FFG-him).

Kinder lernen mit den Augen der Autofahrer zu sehen: mobiles ADAC-Verkehrsklassenzimmer zu Besuch in Gundelfingen

Von der Reaktion bis zum vollständigen Stillstand fährt ein 50 km/h schnelles Auto noch fast 25 Meter weiter. Eine lange Strecke, bedenkt man, dass im Ernstfall Millimeter über ein Kinderleben entscheiden können: was passieren kann, wenn ein Kind achtlos über die Straße läuft, lernten am 13. Mai die beiden fünften Klassen der Mittelschule Gundelfingen bei dem interaktiven Verkehrsunterricht "Hallo Auto" auf dem Gundelfinger Stadionparkplatz. Gesichert wurde der Durchführungsort durch die Freiwillige Feuerwehr Gundelfingen, welche bei den ADAC-Fahrversuchen auch für die Simulation einer regennassen Fahrbahn sorgte.

Zunächst fingen die Schüler -begleitet von Ihren Klasslehrern Ingeborg Wunderle und Rudolf Gansel- bei sich selbst an: sie stoppten aus vollem Lauf und mussten erkennen, dass sie nicht sofort stehenbleiben konnten. Noch länger dauerte es, als sie auf ein Zeichen hin sofort anhalten sollten. Daraus wurde die Formel "Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg" erarbeitet, die sich wie ein roter Faden durch das weitere Programm zog.

Die Formel galt es dann auf das Auto zu übertragen. Dazu stellten die Kinder Pylonen an eine Stelle, an der sie das Anhalten des sich nähernden Fahrzeugs erwarteten. Sie unterschätzten jedoch den Anhalteweg gewaltig. Beim zweiten Versuch, diesmal auf nasser Fahrbahn, positionierten die Kinder ihre Hütchen wesentlich weiter. Um ihnen auch die Sichtweise des Fahrers deutlich zu machen, durften die Mädchen und Buben danach vom Beifahrersitz eines speziell hierfür ausgestatteten PKW selbst eine Vollbremsung auf nasser Fahrbahn auslösen. Dabei wurde Ihnen der Zusammenhang zwischen Reaktionsweg und Bremsweg anschaulich in der Praxis verdeutlicht und alle Teilnehmer waren sich einig, dass das mobile ADAC-Verkehrsklassenzimmer es ein eindrucksvolles Erlebnis war und alle nun den Gefahren des Straßenverkehrs sensibler gegenüber stehen.