Atemschutzgeräteträger

Als Atemschutzgeräteträger bezeichnet man Personen, die sowohl medizinisch als auch ausbildungsmäßig in der Lage sind, ein Atemschutzgerät zu tragen. Des weiteren darf der Atemschutzgeräteträger nicht an Raumangst leiden und muss besonders unter Stress besonnen handeln können.

 

Atemschutzgeräte sollen bei der Arbeit oder Rettung:

  • verhindern, dass Atemgifte eingeatmet werden
  • ermöglichen, in einer Umgebungsatmosphäre ohne Sauerstoff zu arbeiten

für die Aufnahme der Tätigkeit als Atemschutzgeräteträger ist erforderlich:

  • Eine einmalige erfolgreiche Ausbildung zum Tragen von Atemschutzgeräten
  • Eine jährliche Belastungsübung in einer nach DIN 14093 gestalteten Atemschutz-Übungsanlage
  • Eine jährliche praktische Einsatzübung, bei der möglichst unter Einsatzbedingungen einsatztypische Tätigkeiten auszuführen sind

Atemschutzgeräteträger gehen nur truppweise (zu zweit oder zu dritt) vor, so dass einer den anderen unterstützen oder um Hilfe rufen kann, falls es zu Problemen im Gefahrenbereich kommt. In Ausnahmefällen, wie etwa bei engen Schächten, kann der Geräteträger auch allein mit einer Seilsicherung vorgehen. Grundsätzlich ist die Bereitstellung eines zusätzlichen Sicherheitstrupps für jeden Angriffsweg vorgeschrieben.

Zusätzlich dazu wird bei einer Atemschutzüberwachung aus Sicherheitsgründen u. a. der Einsatzbeginn, das Erreichen des Zielorts, aktuelle Aufenthaltsorte sowie der im Gerät vorhandene Druck dokumentiert.