Training Atemschutz-Geräteträger

Vergangenen Mittwoch, 25.07.2012 wurde unseren Atemschutz-Geräteträgern eine etwas andere Form der Atemschutz-Übung geboten. Mit vollständig angelegter Atemschutzausrüstung absolvierten die anwesenden Geräteträger insgesamt fünf Stationsübungen, welche von einigen Teilnehmern „alles“ abverlangten… J

Ziel derartiger Fortbildungen ist es, die Befähigung und Einsatzbereitschaft unserer Atemschutzgeräteträger zu erhalten und jedem die Möglichkeit zu bieten, seine körperliche Belastbarkeit zu überprüfen sowie ggf. seine Belastungsgrenzen zu finden.

 

Die Feuerwehr-Dienstvorschriften (FwDV) 7 "Atemschutz" soll eine einheitliche, sorgfältige Ausbildung, Fortbildung und einen sicheren Einsatz mit Atemschutz sicherstellen sowie die Voraussetzungen für eine erfolgreiche und unfallsichere Verwendung von Atemschutzgeräten schaffen. Sie enthält die Anforderungen, die an Atemschutzgeräteträger sowie an deren Ausbildung im Atemschutz zu stellen und die bei der Handhabung, Pflege und Wartung der Geräte zu beachten sind. Für Belastungsübung gibt die FwDV 7 folgendes vor: „…Die Belastungsübung ist in einer nach DIN 14 093 gestalteten Atemschutz-Übungsanlage oder mindestens einer für eine Belastungsübung geeigneten, gleichwertigen Anlage durchzuführen. Bei der Belastungsübung ist mit dem Atemluftvorrat von 1.600 Litern eine Gesamtarbeit von 80 kJ, ab dem 50. Lebensjahr von 60 kJ, zu erbringen…“

Auch Magdalena Hirsch, z. Zt. unsere einzige Frau im Atemschutzteam, unterzog sich bei gleichen Bedingungen den Tests. Alle angetretenen Geräteträger absolvierten die Übungen mit Erfolg. Selbst Kameraden, die noch nicht die Befähigung zum Atemschutz – Geräteträger haben, versuchten sich an den Stationen. Nach dieser Übung waren sich alle einig und bewusst: …Atemschutz-Geräteträger sollten ein gewisses Maß körperliche Fitness besitzen….!

 

Beigefügte Momentaufnahmen zeigen unserer AtemschutzgeräteträgerIN an folgenden Übungen:

- Anlegen AT mit Kurzprüfung,

- Leitern (2 teilige Steckleiter 5 x besteigen),

- zwei gefüllte B-Schläuche geradeziehen (40m),

- zwei Sandsäcke tragen (100m),

- Knotenkunde (Feuerwehrknoten anlegen),

- Traktorreifen mit Vorschlaghammer bewegen (4m).

 

Die durchschnittliche Durchlaufzeit durch den AT-Parcours dauerte ca. 12 Minuten und durchschnittlich wurden ca. 780 Liter (ca. 130 bar) Luft verbraucht. Unsere mit Erste-Hilfe-Tasche bereitstehenden „First-Responder“ Sebi und Tony mussten nicht eingreifen und wurden nicht benötigt!